Drücken Sie Enter, um das Ergebnis zu sehen oder Esc um abzubrechen.

Warum Outplacement?

Warum gibt es Outplacement / Newplacement? Erfahren Sie mehr über Ursachen und Gründe sowie typische Zielgruppen von Outplacement-Beratung.

Gründe von Outplacement

Folgende betriebliche Gründe gibt es für Mitarbeiterentlassungen:

  • Outsourcing: Beim Outsourcing werden externe Dienstleister mit vormals internen Aufgaben versorgt. Die Dienstleistungen sind oft Tochtergesellschaften. Aufgrund des Dienstleistungsprinzips erledigen sie die Aufgaben günstiger und schneller. Das eigentliche Unternehmen kann sich dann besser auf seine Kerngeschäfte konzentrieren. Häufig werden Dienstleister in anderen Ländern beauftragt. Durch die Konzentration auf ein Aufgabenfeld führt die Tochtergesellschaft die Aufgaben meist effizienter aus. Die Kosten sind zudem flexibel. Dadurch ist die Kapitalbindung niedriger und Kosten können leichter gesenkt werden.
  • Mergers & Acquisitions: Der Begriff bezeichnet den Zusammenschluss von Unternehmen und die Übernahme anderer Betriebe. Dadurch entsteht eine Verschmelzung der Unternehmen. „Merger“ benennt dabei den Zusammenschluss zweier Unternehmen. „Acquisition“ steht für die Übernahme. Die Vorteile für das Unternehmen sind die Erschließung neuer Märkte, geringerer Wettbewerbsdruck, Zugriff auf bestehende Prozesse und ein größeres Produktangebot. Bei einer Übernahme können einzelne Stellen doppelt besetzt werden oder durch den Zusammenschluss wegfallen. Deswegen leiden Mitarbeiter oft darunter und verlieren ihre Stellen. Hier greift das Outplacement.
  • Betriebliche Weiterentwicklung: Abläufe oder Produktion werden durch Technologien vereinfacht. Durch den technologischen Wandel fallen häufig Stellen von Fachkräften weg. Diese können ihren eigentlich gelernten Beruf nicht mehr ausüben. Hier hilft Outplacement bei einer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.

Neben betrieblichen Gründen können auch persönliche oder verhaltensbedingte Gründe ausschlaggebend sein. Stimmt beispielsweise die Arbeitsleistung nicht, kann der Arbeitgeber dem Angestellten durch Outplacement helfen, seine eigentlichen Stärken zu finden.

Zielgruppen von Outplacement

Vom Outplacement können Arbeitnehmer aller Hierarchieebenen betroffen sein, also vom Facharbeiter über Führungskräfte bis hin zu Top-Managern.

Jobs für Top-Manager werden kaum noch über gewöhnliche Stellenanzeigen, sondern über Netzwerke gefunden. Auch für gelernte Industriearbeiter ist es nicht einfach, einen neuen Beruf zu finden. Die Tätigkeiten sind meist sehr speziell und können nur schwer in anderen Berufen angewandt werden. Führungskräfte waren oft schon sehr lange im Unternehmen und sind intern aufgestiegen. Deshalb lohnt sich eine Beratung für diese Zielgruppe sehr.

  • 50 Prozent der Teilnehmer hatten ein Jahreseinkommen zwischen 50.000 und 100.000 Euro. 34 Prozent lagen sogar darüber und nur 16 Prozent darunter. Auch das zeigt deutlich, dass insbesondere Besserverdienende das Programm in Anspruch nehmen.
  • Laut dem Bund deutscher Unternehmensberater ist nahezu die Hälfte der Teilnehmer 40 bis 49 Jahre alt.
  • Der durchschnittliche Teilnehmer ist 44 Jahre alt und verdient rund 100.000 Euro im Jahr. Bei Einzelcoachings sind die Kandidaten etwas älter. Sie verdienen zudem mehr Geld als die Teilnehmer von Gruppenoutplacements.
  • 20 Prozent der Kunden arbeiteten zuvor im Bereich „General Management“. Auch Vertrieb, Marketing, Finanzen und Controlling sind mit zusammengerechnet 39 Prozent große Funktionsbereiche. Aus der Informationstechnologie stammen zwölf Prozent.
  • 65 Prozent der Teilnehmer sind männlich. Die Tendenz an weiblichen Teilnehmern ist steigend, auch da es immer mehr Frauen in Führungspositionen gibt.
  • 26 Prozent sind über 50 Jahre alt. Es gilt, dass ältere Teilnehmer schwieriger zu vermitteln sind. Einige Outplacement-Berater bieten spezielle Trainings für Arbeitnehmer ab 50 an. Diese werden in der Regel in Einzelberatungen durchgeführt.